2022 im Hybridformat

Forum Frühe Kindheit

Risiken und Interventionsoptionen in den ersten Lebensjahren

Babys und Kinder bis zum Alter von 6 Jahren gehören zu der Gruppe von Menschen, die während der Corona Pandemie am wenigsten beachtet wurde. Dies trifft auch auf die Hilfesysteme zu, die sich professionell mit Kindern dieser Altersgruppe und ihren Familien beschäftigen. Es stellt sich somit die Frage, ob und wie sich gerade die beiden letzten Jahre auf die kindlichen Entwicklungsbedingungen ausgewirkt haben und welche Rückschlüsse sich daraus für die Zukunft ableiten lassen. Neben Studien, die das Risiko Covid-19 für die Altersspanne 0 bis 6 thematisieren, befasst sich das Forum Frühe Kindheit 2022 mit sexueller Gewalt in Familien, der Arbeit in Frauenhäusern, den Bedingungen des Aufwachsens von Kindern mit Migrationshintergrund und deren psychotherapeutische Begleitung, der Psychopathologie in den ersten Lebensjahren und damit verbundene Angebote wie Psychotherapie und Frühförderung sowie der Epigenetik bei Frühgeborenen und dem Dresdner Modell zur psychologisch-sozialmedizinischen Versorgung dieser Kinder. Wie in den Jahren zuvor widmet sich auch das Forum Frühe Kindheit 2022 der Kongressthematik aus einer wissenschaftlich-interdisziplinären Perspektive.

Das Forum Frühe Kindheit ist eine Veranstaltungsreihe, die in Kooperation der Universitäten Siegen und Paderborn im zweijährigen Turnus zu aktuellen Fragen und Problemkonstellationen der frühen Kindheit aus der interdisziplinären Perspektive durchgeführt wird. Da seit Beginn des Forums Frühe Kindheit im Jahr 2008 sämtliche Veranstaltungen stets ausgebucht waren, hoffen wir, dass auch das Thema des Jahres 2022 auf reges Interesse stoßen wird.

Wir freuen uns, Sie (wieder) in Köln oder im Onlineformat begrüßen zu dürfen!


 

Kongresskonzeption und –leitung

Prof. Dr. Rüdiger Kißgen (Universität Siegen)
Prof. Dr. Sebastian Franke (Universität Paderborn)