Forum Frühe Kindheit

Psychische Störungen und Verhaltensauffälligkeiten in den ersten Lebensjahren

Rund 16-18 % aller Vorschulkinder weisen psychische Störungen auf, die mit großen Belastungen und Beeinträchtigungen für Kinder und Familien einhergehen und die zukünftige Entwicklung gefährden können. Ob frühe psychische Störungen Ausdruck problematischer Beziehungskonstellationen sind oder ob sie bereits erste Anzeichen individueller Psychopathologie darstellen, lässt sich nur mit einer fundierten Diagnostik klären. Demgemäß muss auffälliges kindliches Verhalten in den ersten Lebensjahren immer in Relation zum Entwicklungsalter und den mit diesem verbundenen Besonderheiten betrachtet werden. Nur so lässt sich abschätzen, ob es sich bei dem als auffällig wahrgenommenen Verhalten um einen normalen Entwicklungsschritt oder um ein Krankheitsphänomen handelt.

Wie in den Jahren zuvor widmet sich auch das Forum Frühe Kindheit 2018 der Kongressthematik aus einer wissenschaftlich-interdisziplinären Perspektive. Das Ziel ist es, ausgewählte psychische Störungen und Verhaltensauffälligkeiten in der Zeit bis zum Einschulungsalter vorzustellen sowie diesbezügliche Grundlagen, Diagnostik und Interventionsansätze zu vermitteln.

Das Forum Frühe Kindheit ist eine Veranstaltungsreihe, die in Kooperation der Universitäten Siegen und Köln im zwei- bis dreijährigen Turnus zu aktuellen Fragen und Problemkonstellationen der frühen Kindheit aus der interdisziplinären Perspektive durchgeführt wird. Da die Veranstaltungen in den Jahren 2008, 2010, 2013 und 2016 mit jeweils 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stets ausgebucht waren, hoffen wir, dass auch das Thema des Jahres 2018 auf reges Interesse stoßen wird.

Wir freuen uns, Sie (wieder) in Köln begrüßen zu dürfen!


 

Kongresskonzeption und –leitung

Prof. Dr. Rüdiger Kißgen (Universität Siegen)
Prof. Dr. Norbert Heinen (Universität zu Köln)
PD Dr. med. Angela Kribs (Universität zu Köln)